5. Forum Psychosoziale Notfallversorgung
Das fünfte Forum für psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) stand in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt "Notfallvorsorge".
Sieben Mitarbeiter der Gruppe Notfallnachsorgedienst (NND) des DRK Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg machten sich am letzten Oktoberwochenende auf den Weg zur DRK Landesschule in Pfalzgrafenweiler, um sich über dieses spannende Thema zu informieren und sich mit Kollegen aus dem gesamten Landesverband auszutauschen.
Das Impulsreferat am Freitagabend hielt Dr. Harald Karutz, der sich in seinen Publikationen insbesondere mit der psychischen Ersten Hilfe nach belastenden Ereignissen beschäftigt. Er entwickelte beispielsweise die "KASPERLE" Regeln, die Bestandteil des Kursangebotes „Erste Hilfe am Kind“ sind. Er stellte Modelle von „notfallpädagogischen“ Strategien zur Diskussion, die auf den Umgang mit traumatischen Erlebnissen vorbereiten und Notfallbetroffenen, Augenzeugen, Angehörigen aber auch Helfern Hilfen zur Verarbeitung bieten bzw. post-traumatischen Belastungsstörungen vorbeugen sollen.
Er warf die spannende Frage auf, wie man zur persönlichen Beschäftigung mit Notfallsituationen motivieren kann, ohne Ängste zu schüren und Bedrohungsgefühle zu wecken. Der Abend klang mit vielen anregenden Gesprächen im Kreise der Kollegen aus.
Der Samstag stand im Zeichen der verschiedenen Workshopangebote, angeboten von durchweg kompetenten Referenten. Das Angebotsspektrum reichte von der Beschäftigung mit den besonderen Belastungen von Kindern in Notfällen, nach Suizid bzw. bei Mitbürgern aus anderen Kulturen über Übungen zur Gesprächsführung und Deeskalation bis hin zur Fortbildung für Mitarbeiter der Einsatzkräftenachsorge. Auf großes Interesse stieß wie bereits im vergangenen Jahr das Thema "Krisenfall in der Schule", auch die Fallarbeit und Praxisreflexion für psychosoziale Ansprechpartner kam nicht zu kurz.
Die Teilnehmer unseres Kreisverbandes versuchten, ein breites Spektrum an Angeboten abzudecken, um dem Rest der Gruppe beim nächsten Treffen ein Maximum an Informationen zukommen lassen zu können. Dieses qualitativ hochwertige Fortbildungsangebot bewirkt jedes Mal eine Fülle von Denk- und Gesprächsanregungen, die der Gruppe Notfallnachsorgedienst neue Impulse liefern und sie stärken für ihre schwierige Arbeit im Umgang mit trauernden und akut belasteten Betroffenen und Einsatzkräften.
Manuela Schütz
Gruppe Notfallnachsorgedienst
Sieben Mitarbeiter der Gruppe Notfallnachsorgedienst (NND) des DRK Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg machten sich am letzten Oktoberwochenende auf den Weg zur DRK Landesschule in Pfalzgrafenweiler, um sich über dieses spannende Thema zu informieren und sich mit Kollegen aus dem gesamten Landesverband auszutauschen. Das Impulsreferat am Freitagabend hielt Dr. Harald Karutz, der sich in seinen Publikationen insbesondere mit der psychischen Ersten Hilfe nach belastenden Ereignissen beschäftigt. Er entwickelte beispielsweise die "KASPERLE" Regeln, die Bestandteil des Kursangebotes „Erste Hilfe am Kind“ sind. Er stellte Modelle von „notfallpädagogischen“ Strategien zur Diskussion, die auf den Umgang mit traumatischen Erlebnissen vorbereiten und Notfallbetroffenen, Augenzeugen, Angehörigen aber auch Helfern Hilfen zur Verarbeitung bieten bzw. post-traumatischen Belastungsstörungen vorbeugen sollen.
Er warf die spannende Frage auf, wie man zur persönlichen Beschäftigung mit Notfallsituationen motivieren kann, ohne Ängste zu schüren und Bedrohungsgefühle zu wecken. Der Abend klang mit vielen anregenden Gesprächen im Kreise der Kollegen aus.
Der Samstag stand im Zeichen der verschiedenen Workshopangebote, angeboten von durchweg kompetenten Referenten. Das Angebotsspektrum reichte von der Beschäftigung mit den besonderen Belastungen von Kindern in Notfällen, nach Suizid bzw. bei Mitbürgern aus anderen Kulturen über Übungen zur Gesprächsführung und Deeskalation bis hin zur Fortbildung für Mitarbeiter der Einsatzkräftenachsorge. Auf großes Interesse stieß wie bereits im vergangenen Jahr das Thema "Krisenfall in der Schule", auch die Fallarbeit und Praxisreflexion für psychosoziale Ansprechpartner kam nicht zu kurz.
Die Teilnehmer unseres Kreisverbandes versuchten, ein breites Spektrum an Angeboten abzudecken, um dem Rest der Gruppe beim nächsten Treffen ein Maximum an Informationen zukommen lassen zu können. Dieses qualitativ hochwertige Fortbildungsangebot bewirkt jedes Mal eine Fülle von Denk- und Gesprächsanregungen, die der Gruppe Notfallnachsorgedienst neue Impulse liefern und sie stärken für ihre schwierige Arbeit im Umgang mit trauernden und akut belasteten Betroffenen und Einsatzkräften.
Manuela Schütz
Gruppe Notfallnachsorgedienst

Zurück zur vorherigen Seite
Kontakt 
