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Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

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Notunterkunft für Flüchtlinge
in der Messehalle Sinsheim

20.08.2015

Deutsches Rotes Kreuz übernimmt im Auftrag des Regierungspräsidiums den Betreuungseinsatz

 

Täglich kommen bis zu 600 hilfesuchende Menschen in Baden-Württemberg an und müssen in sogenannten Landesersteinrichtungen untergebracht werden. Dies sind die höchsten Zugänge, die in Baden-Württemberg jemals zu verzeichnen waren und bringen sämtliche Aufnahmekapazitäten an Grenzen.


Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird daher in Sinsheim eine weitere Bedarfsorientierte Erstaufnahmestelle (BEA) für bis zu 1.000 Flüchtlinge einrichten. Vor dem Hintergrund der schwierigen und vor allem kurzfristigen Aufgabestellung wurde über das Regierungspräsidium das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Rhein-Neckar/Heidelberg um Unterstützung gebeten und beauftragt, so schnell wie möglich die Startvoraussetzungen in den Hallen der Messe Sinsheim zu schaffen.


Ab Freitag werden die ersten hilfesuchenden Menschen erwartet und bis Sonntag eine Belegung mit bis zu 500 Menschen erreicht werden.

Es ist eine riesige Verantwortung und mit jeder Menge Arbeit, Logistik und kurzfristigen Organisationsaufwand verbunden. Bereits in der aktuellen Planungsphase sind alleine von Seiten des Roten Kreuzes 20 Führungskräfte aus Ehren- und Hauptamt im Einsatz. Ab Belegungsstart wird die Zahl der Helfer dann am Wochenende auf rund 150 Helfer ansteigen. Hinzu kommen weitere Helfer des Technischen Hilfswerks, die bereits für den technischen Aufbau  Unterstützung zugesagt haben. 

Die Aufgabe besteht insbesondere in der schnellstmöglichen Ertüchtigung der Räumlichkeiten sowie in der Organisation der grundlegenden Versorgung der Menschen. Aber auch eine Kleiderausgabestelle und niederschwellige soziale Angebote sollen schnellstmöglich starten.     

„Unser oberstes Ziel ist es den ankommenden hilfesuchenden Menschen in respektvoller  Weise zu begegnen und die Versorgung in dieser humanitären Notsituation umgehend sicherzustellen“ so die Kreisgeschäftsführerin des Roten Kreuzes. 

Die Einrichtung der Unterkunft ist ein wichtiger und notwendiger Baustein, den Menschen ein sicheres Dach über dem Kopf anbieten zu können. Dabei ist auch Unterstützung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern überaus wertvoll und willkommen. „Wir suchen derzeit Projektmitarbeiter und ehrenamtlich Engagierte die uns kurzfristig unterstützen wollen“ so Greiner weiter.

 „Aus den Einsätzen in den Heidelberger Unterkünften wissen wir was uns erwartet und konnten wichtige Erfahrungen sammeln. Bisher sind wir auf sehr angenehme Menschen getroffen – offen und höflich, die viel Leid hinter sich haben und über jede Unterstützung dankbar sind. Das motiviert uns und lässt uns die vielen Einsatzstunden gerne in Kauf nehmen.“ berichtete Filipe Nogueira, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter.

Interessierte und Engagierte können sich unter folgenden Kontaktdaten beim Roten Kreuz melden:

fluechtlingshilfe@drk-rn-heidelberg.de oder telefonisch über das Infotelefon: 06221/1878333

 

Veröffentlichung honorarfrei – Beleg erbeten