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"Ehrenamtliche Lebensretter sind unbezahlbar"

15.12.2015

Sparkasse Kraichgau übergibt jeweils 1.500 Euro-Spende an zehn Helfer-vor-Ort-Gruppen des Deutschen Roten Kreuzes

 

Zahlen, die für sich sprechen: 729 Einsätze im Jahr 2013, 800 Einsätze in 2014 – geleistet von zehn Helfer-vor-Ort-Gruppen des Deutschen Roten Kreuzes und deren 106 aktiven Mitgliedern im Raum Sinsheim. Ein bis zwei Einsätze in der Woche seien Durchschnitt bei den ehrenamtlichen Helfer-Teams im DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg. „Einsätze, bei denen es auf jede Sekunde ankommt; bei denen es oft um Leben und Tod geht“, so Jürgen Schick, Regionaldirektor der Sparkasse Kraichgau. Allen diesen Helfern sagte die Sparkasse Kraichgau jetzt mit einer Spende von 1.500 Euro pro Helfer-vor-Ort-Gruppe Danke.

Gruppenbild mit DRK-Helfern bei der Scheckübergabe

Rund um die Uhr sind die Frauen und Männer in den Gemeinden in Rufbereitschaft und bei einem Alarm in Windeseile bei Menschen, die gesundheitlich in Not sind. „Sie leisten die wertvolle Erstversorgung, die gerade bei Herzinfarkt und Schlaganfall über das Leben und die Zukunft eines Menschen und seiner Familie entscheidet“, so Schick weiter; denn die Helfer vor Ort werden automatisch von der Leitstelle zeitgleich mit dem Rettungsdienst alarmiert.  Ein Ehrenamt, das unbezahlbar sei, wie Schick betonte.

Indes, die Gruppen müssen die kompletten Kosten für ihre Einsatzgeräte wie Defibrillator, Funkmelder, Notfallrucksack und Einsatzfahrzeug inklusive Unterhaltungskosten selbst aufbringen. „Unsere Einsätze werden von den Krankenkassen nicht bezahlt“, so Jörg Küllmar als Vertreter des Präsidiums des DRK-Kreisverbands. „Die Sparkasse Kraichgau hilft uns mit ihren Spenden, dass wir Menschenleben retten können.“

Auch Kreisbereitschaftsärztin Dr. Christiane Serf  bestätigte: „Der Kontakt zur Sparkasse Kraichgau ist wirklich sehr fruchtbar, denn sie ist für die Bürger da.“ Sie als Notärztin wisse, wie wichtig und wertvoll der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer vor Ort sei. „Das sind Menschen, die sich um andere kümmern; denn sie sind nun mal schneller beim Patienten als wir mit dem Rettungswagen.“
Die Spenden stammen aus der Sparkassen-Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“. 25 Prozent des Auslosungsbeitrags werden als sogenannter sozialer Zweckertrag verwendet, sprich es werden gemeinnützige, regionale Projekte unterstützt. Dies sei eine Anerkennung ihrer wichtigen ehrenamtlichen Arbeit, betonte Regionaldirektor Schick. „Denn als Sparkasse Kraichgau heißen wir nicht nur anders, sondern wir sind auch anders.“

Es freuen sich die DRK-Ortsvereine mit HvO-System Eschelbach, Epfenbach, Hilsbach, Neckarbischofsheim, Neidenstein, Reihen, Spechbach , Waibstadt, Weiler und Zuzenhausen.