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Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

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Rettungsdienstbilanz zum Europäischen Tag des Notrufs

08.02.2019

Am Anfang einer schnellen Rettung von Menschen steht eine schnelle Alarmierung. Dies gelingt, wenn die Notrufnummer „112" überall in der Bevölkerung bekannt ist. Darauf weist der Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg des Deutschen Roten Kreuzes anlässlich des europäischen Tags des Notrufs am 11.2. hin. Im vergangenen Jahr zählte das DRK nach Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar 44.422 Notfalleinsätze von Rettungswagen und Notarzt.

 

Felix Zurbrüggen

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Felix Zurbrüggen
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"Unsere Mitarbeiter haben das Ziel, jederzeit so schnell wie möglich zu helfen", sagt Ralf Dussinger, Rettungsdienstleiter im DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg anlässlich des "Tages des Notrufs" am 11. Februar. "Die Grundlage für eine schnelle Hilfe ist nicht nur, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist, sondern auch dass diese Nummer nicht fälschlicherweise angerufen wird", sagt er. Wenn der Rettungsdienst wegen Bauchschmerzen oder kleinerer Wehwehchen alarmiert wird, ist er zunächst gebunden und steht für echte Notfälle dann nur verzögert zur Verfügung. "Bei stark blutenden Verletzungen, ernsten Kreislaufzusammenbrüchen oder wenn der Patient nicht ansprechbar ist, sollte man jedoch ohne zu zögern die 112 anrufen", so Ralf Dussinger.

Im vergangenen Jahr wurden die Rettungswagen (RTW) 32.378-mal und die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) 12.044-mal zu Einsätzen geschickt – die Zahlen bleiben damit in etwa auf dem Vorjahresniveau. Um in Minutenschnelle der Bevölkerung zu helfen, setzt allein das Rote Kreuz im Stadtgebiet Heidelberg und in weiten Teilen des Rhein-Neckar-Kreises bis zu 16 Rettungswagen und sechs Notarzteinsatzfahrzeuge ein. Die Fahrzeuge verteilen sich auf sechs Rettungswachen, zwei weitere (Schönau-Altneudorf und Wiesloch-Ziegelwiesen) sollen noch bis Sommer 2019 den Betrieb aufnehmen. "An unseren Rettungswachen bilden wir derzeit 31 Notfallsanitäter aus, um auch in Zukunft eine hohe Qualität im Rettungsdienst gewährleisten zu können", so Ralf Dussinger.

Der 11. Februar eines jeden Jahres ist europaweit der "Tag des Notrufs". Über die Nummer 112 können in allen EU-Staaten Notrufe kostenlos sowohl von Festnetzanschlüssen als auch von Mobiltelefonen (mit SIM-Card) abgesetzt werden. Mobilfunknutzer in Deutschland können auch dann einen Notruf absetzen, wenn das eigene Mobilfunknetz nicht verfügbar ist. In diesem Fall wird der Notruf automatisch über ein fremdes verfügbares Mobilfunknetz abgesetzt.