Fahne vor dem gebäude des DRK HeidelbergFoto: Thilo Ross

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Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

Langer Anger 2
69115 Heidelberg
Tel. 06221 / 90 10 0
Fax 06221 / 90 10 60

Notruf: Tel. 112 | Krankentransport: Tel. 19222



Maßnahmen des DRK-Kreisverbandes zur Eindämmung des Coronavirus

20.03.2020

Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des sogenannten „Coronavirus" möchten wir Sie im Folgenden über einige Maßnahmen informieren, die wir zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer freiwilligen Helfer treffen.

 

Felix Zurbrüggen

Ansprechpartner

Herr 
Felix Zurbrüggen
Kommunikation & Marketing

Telefon:
06221- 90 10 77
Telefax:
06221- 90 10 60
E-Mail an Herrn Zurbrüggen
Als Rettungsdienst- und Katastrophenschutzorganisation hat der DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. eine besonders schützenswerte Struktur. Dies bedeutet, dass wir besonders umsichtig und vorausschauend mit der aktuellen Situation umgehen müssen. Oberste Priorität hat es dabei, unsere Organisationsstruktur vor möglichen krankheitsbedingten Ausfällen zu schützen, und um unsere Leistungsfähigkeit in den Bereichen Rettungsdienst und Katastrophenschutz wie bisher vollständig aufrechtzuerhalten.

Bitte respektieren Sie daher die im Folgenden gelisteten Maßnahmen!

Unser Kreisverband hat einen Krisenstab eingerichtet, in dem sich Führungskräfte aus Haupt- und Ehrenamt ständig über die aktuelle Situation und entsprechende Maßnahmen austauschen. Hier stehen wir im engen Austausch mit dem DRK-Landesverband, dem Gesundheitsamt und anderen kommunalen Behörden.

Des Weiteren sind folgende Maßnahmen beschlossen worden, die auch Sie als Bezugsperson unserer Organisation betreffen könnte:

Geschlossene Einrichtungen und Projekte:

  • In unseren Rettungswachen sowie in der Kreisgeschäftsstelle ist der Zutritt nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder explizit Zutrittsberechtigten gestattet.

  • Erreichbarkeit: Trotz der Schließung unserer Kreisgeschäftsstelle für die Öffentlichkeit sind alle Stellen telefonisch weiterhin erreichbar. Die jeweiligen Ansprechpartner finden Sie wie gewohnt unter
    https://drk-heidelberg.de/drk_heidelberg/wir_ueber_uns/uebersicht_ansprechpartner.php
    Unsere Servicezentrale (Tel: 06221-90100) ist weiterhin rund um die Uhr besetzt.

  • Die Aktivitäten des Kleiderladens „Jacke wie Hose²" in Sinsheim und der Kontaktwerkstatt Sinsheim werden bis auf weiteres ausgesetzt, das heißt diese Einrichtungen bleiben vorerst geschlossen. Der Kleiderladen „Jacke wie Hose" in Heidelberg öffnet ab dem 20.05. jeweils mittwochs von 13-17 Uhr. Aufgrund der Abstandsregeln darf nur eine begrenzte Anzahl Kunden in den Ladenbereich. Bitte berücksichtigen Sie, dass es deshalb es zu Wartezeiten kommen kann. Eine Mund-Nasenschutzmaske zu tragen ist Pflicht. Die Spendenannahme ist vorübergehend nur dienstags von 9-13 Uhr möglich. Spendenabgaben sind nur noch möglich in den Spendencontainern: In Heidelberg an der Zufahrt zur DRK-Kreisgeschäftsstelle im Langer Anger 2, sowie in Sinsheim am Kleiderladen Jacke wie Hose² im Quellbergweg 19a.

  • Auch die allgemeine Sozialberatung im Heidelberger „Jacke wie Hose" findet bis auf weiteres nicht statt. Eine allgemeine Sozialberatung ist telefonisch möglich unter 06221-9010-57.

  • Das Seniorenzentrum Handschuhsheim bleibt ebenfalls geschlossen. Alle geplanten Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt. Wir haben uns darüber versichert, dass alle Seniorinnen und Senioren, die hier regelmäßig zu Gast sind, gut versorgt sind.

  • Unsere Integrationsmanager in den Gemeinden befinden sich auf Empfehlung des Landesverbandes und der Kommunen im Homeoffice.
Rettungsdienst:
  • Wählen Sie den Notruf nur, wenn wirklich ein Notfall vorliegt! Dies gilt zwar jederzeit, ist in diesen Tagen jedoch wichtiger denn je. Unser Rettungsdienst zählt zur besonders schützenswerten Struktur. Bei Krankheitssymptomen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.

  • Wenn ein Notfall vorliegt und Sie den Rettungsdienst anrufen: Melden Sie es der Leitstelle, falls Sie Fieber und/oder Husten haben, in den letzten Wochen in einem der bekannten Risikogebiete (z.B. Norditalien, China) waren, oder Kontakt zu einer Person hatten, die positiv getestet wurde oder – so können die Einsatzkräfte Schutzmaßnahmen treffen (ohne dass sich die Anfahrt dadurch verzögert).

  • Sollten Sie Hygienemittel wie Mundschutz, Kittel oder Handschuhe haben, legen Sie diese bitte an. Sie minimieren damit die Gefahr einer Ansteckung unserer Rettungskräfte, und weiterer Patienten.
Ehrenamt:
  • Hier steht die Kreisbereitschaftsleitung zu möglichen notwendigen Sanitätsdiensten in ständigem Austausch mit den Kreisbereitschaftsleitern und Ortsvereinen, dem Landesverband und dem Gesundheitsamt.

  • Die Helfer-vor-Ort-Systeme (HvO) sind bis auf weiteres ausgesetzt. „Neben dem verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Umgang mit Artikeln zum Infektionsschutz, müssen wir auch dafür sorgen, dass sich keine unserer ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter anstecken können" erklärt DRK-Präsident Jürgen Wiesbeck diese Maßnahme.

  • Die meisten ehrenamtlichen Projekte im Heidelberger Ankunftszentrum PHV sind ebenfalls ausgesetzt.
Erste-Hilfe-Kurse:
  • Erste-Hilfe-Kurse finden nicht mehr statt. Dies geschieht auf Empfehlung des DRK-Generalsekretariats. Das DRK-Führungs- und Lagezentrum Ba-Wü folgt dieser Empfehlung und bezieht darin auch interne Kurse mit ein. In Abstimmung mit der Qualitätssicherungsstelle „Erste Hilfe" der gesetzlichen Unfallsversicherung für betriebeliche Ersthelfer wurden ebenfalls Vereinbarungen getroffen.
Blutspendedienste:
  • Der Blutspendedienst ruft dringend zu Blutspenden auf, da im Zuge der Corona-Pandemie die Spenden stark zurückgehen. Auch in Zeiten von Grippe- und Coronavirusverbreitung sind Patienten in Therapie und Nootfallsversorgung dringend auf Blutpräparate angewiesen.

  • Sie können spenden, wenn Sie sich gesund und fit fühlen. Darüber hinaus werden Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen generell nicht zur Blutspende zugelassen. Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit Coronavirus infiziert zu haben, kommen Sie nicht auf den Blutspendetermin, sondern konsultieren Sie einen Hausarzt, bzw. das Gesundheitsamt. Auf Blutspendeterminen wird nicht auf das neuartige Coronavirus getestet.

  • Alle aktuellen Blutspendetermine finden Sie hier: https://www.blutspende.de/blutspendetermine/