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09.10.2026

Realitätsnahe Einsatzübung im Heidelberger Schlossbergtunnel

Wie läuft die Rettung bei einem großen Autounfall in einem Tunnel? Am 8. Oktober haben Feuerwehr, Rettungsdienst und Kliniken die Zusammenarbeit im Katastrophenfall erfolgreich getestet.
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Mehrere Rettungssanitäter bei einer Übung vor einem Tunnel

Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren brennenden Fahrzeugen, dichter Rauchentwicklung und 50 simulierten Verletzten -  bei einer groß angelegten Übung im Heidelberger Schlossbergtunnel erwartete die Einsatzkräfte am 8. Oktober ein anspruchsvolles Szenario. 

Ziel der Übung: Unter realitätsnahen Bedingungen das gemeinsame Vorgehen bei einer komplexen Schadenslage trainieren. Der DRK Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg war dabei. Zahlreiche haupt- und ehrenamtlichen Kräfte unseres  Rettungsdienstes haben sich aktiv an der Übung beteiligt.

Ein wesentlicher Bestandteil war die Versorgung einer größeren Anzahl verletzter Personen im Rahmen eines Massenanfalls von Verletzten (MANV). Dafür wurden mehrere Behandlungsbereiche aufgebaut. Dort konnten die Einsatzkräfte die Verletzten sichten, medizinisch versorgen und den weiteren Transport gezielt koordinieren.

Organisationsübergreifende Zusammenarbeit im Fokus

Die beteiligten Kräfte aus Haupt- und Ehrenamt arbeiteten eng zusammen, koordinierten ihre Maßnahmen und stimmten die einzelnen Abläufe miteinander ab. Gerade bei einer solchen Einsatzlage sind klare Kommunikationswege und ein reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten entscheidend.

Mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem St. Josefskrankenhaus Heidelberg waren auch zwei Kliniken in das Übungsgeschehen eingebunden. So ließ sich die gesamte Versorgungskette – von der ersten Hilfe an der Einsatzstelle über den Transport bis zur Weiterbehandlung im Krankenhaus – unter realitätsnahen Bedingungen erproben.

Die Großübung im Schlossbergtunnel leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung auf außergewöhnliche Einsatzlagen

Realitätsnahe Katastrophen-Szenarien ermöglichen es, bestehende Konzepte zu überprüfen, Abläufe weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen und Einrichtungen kontinuierlich zu verbessern.

Denn eine erfolgreiche Gefahrenabwehr und Patientenversorgung gelingt nur gemeinsam. Im Ernstfall müssen alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten, um schnell, abgestimmt und professionell helfen zu können.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Heidelberg für die Planung und Durchführung der Übung sowie bei allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften und den beteiligten Kliniken für ihren engagierten Einsatz und die gute Zusammenarbeit.

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