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Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

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DRK Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg bedankt sich für Spenden von Schutzausrüstung

09.04.2020

Der DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. bedankt sich für zahlreiche Einzelspenden von Schutzausrüstung aus der Bevölkerung - Besonders Schutzkittel sind derzeit aber immer noch Mangelware.

 

Felix Zurbrüggen

Ansprechpartner

Herr 
Felix Zurbrüggen
Kommunikation & Marketing

Telefon:
06221- 90 10 77
Telefax:
06221- 90 10 60
E-Mail an Herrn Zurbrüggen
Die Infektionsgefahr für Rettungsdienstpersonal ist hoch in diesen Tagen: Die Mitarbeiter haben notgedrungen Kontakt mit vielen Menschen, die Notfallrettung kennt weder Sperrzeiten noch Homeoffice. Notärzte, Notfallsanitäter und Rettungssanitäter sind Teil der kritischen Infrastruktur und müssen weiterhin vollumfänglich einsatzfähig bleiben, um medizinische Notfälle zu behandeln. Ausreichend Schutzausrüstung ist daher essentiell für die Einsatzfähigkeit der größten Rettungsdienst- und Katastrophenschutzorganisation im Kreis Rhein-Neckar/Heidelberg.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst können noch auf ausreichend Schutzausrüstung zurückgreifen. Doch die allgemeine Nachfrage ist so hoch, dass nicht jede Bestellung sicher bedient wird", sagt Jürgen Wiesbeck, Präsident und Leiter des Einsatzstabes im DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. Bedarf gibt es vor allem an FFP2/FFP3-Masken und Schutzkitteln.

Freunde des DRK aus der Bevölkerung haben in den vergangenen Tagen kleinere Spenden an einzelne Rettungswachen getätigt; Dafür bedankt sich das Rote Kreuz ganz herzlich. Jede Spende von entsprechender Schutzausrüstung – ob von Firmen oder Privatpersonen ist hochwillkommen. „Unsere Einsatzkräfte im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz sind 24 Stunden am Tag für die Bevölkerung unterwegs", so Jürgen Wiesbeck. „Es würde unser Personal weiterhin sehr freuen, wenn sie in dieser Form Unterstützung erfahren. Und uns als Organisation erlaubt es eine sichere Personal- und Einsatzplanung. Unabhängig davon bleiben wir in Heidelberg und dem Rhein-Neckar/Kreis auch weiterhin vollständig einsatzbereit."

In diesem Zusammenhang weist das DRK darauf hin, dass Anrufer im Falle eines Notrufs dringend auf etwaige Grippesymptome bei sich selbst oder bei anderen Beteiligten hinweisen. In diesem Fall kann das Rettungsdienstpersonal eigene Schutzmaßnahmen rechtzeitig ergreifen. Die Angst, dass bei Nennung von Symptomen oder einer möglichen COVID-19-Ansteckung keine Hilfe oder nur verspätete Hilfe erfolgt, ist völlig unbegründet. Ebenso unbegründet ist die Sorge vor Rettungsdienstpersonal, das mit Schutzmasken ausgestattet ist – diese dienen ausschließlich dem eigenen Schutz und dem der Patienten.