Kreisverband
Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

 

Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.
Langer Anger 2
69115 Heidelberg
Tel. 06221- 90 10 50

Rettungsdienst / Krankentransport: Tel. 19222 | Notruf: Tel. 112

Sanitäter / Rettungsdienst

 

Sanitäter
Ehrenamtlich engagierte DRK Angehörige unserer Gemeinschaften werden für Ihren ehrenamtlichen Einsatz intensiv vorbereitet. Hierzu gehört neben den Helfergrundausbildungen auch die sogenannte Fachdienstausbildung.  Dieser Lehrgang steht auch bei freien Lehrgangsplätzen interessierten zur Verfügung. Die Gebühren betragen für Privatpersonen 400,- € incl. Lehrgangskosten, Verpflegung, Prüfungs- und Nebenkosten. DRK Kreisverbände und Ortsvereine außerhalb unseres Einzugsbereiches bitten wir um direkte Kontaktaufnahme. Zum Lehrgangsangebot gelangen Sie hier.

Betriebssanitäter
Grundlehrgang für Betriebssanitäter Teil I
Verletzter Mitarbeiter wird versorgtDer Kurs Grundlehrgang für Betriebssanitäter Teil I richtet sich an Personen, die in ihrem Unternehmen als Betriebssanitäter eingesetzt sind oder werden sollen. Voraussetzung ist die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Lehrgang oder Erste-Hilfe-Training, die nicht länger als 3 Jahre zurückliegen darf.

Die Themen
  • Verhalten am Notfallort
  • Grundlagen der Anatomie und Physiologie
  • Lebensrettende Sofortmaßnahmen
  • Akute Notfälle der inneren Medizin
  • Retten und Transport

Ziel der Ausbildung ist es, dem angehenden Betriebssanitäter die notwendigen Grundkenntnisse und Fertigkeiten für seine spätere Tätigkeit zu vermitteln.

 
Grundlehrgang für Betriebssanitäter Teil II
Der Kurs Grundlehrgang für Betriebssanitäter Teil II richtet sich an Personen, die in ihrem Unternehmen als Betriebssanitäter eingesetzt sind oder werden sollen. Voraussetzung ist der Nachweis der Teilnahme an dem Grundlehrgang für Betriebssanitäter Teil I.  

Die Themen

  • Erweiterte Lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Störungen der Atmung
  • Akute Notfälle der Chirurgie
  • Training der Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Thermische Notfälle
  • Vergiftungen
  • Infektionskrankheiten

Ziel der Ausbildung ist es, dem angehenden Betriebssanitäter die notwendigen Grundkenntnisse und Fertigkeiten für seine spätere Tätigkeit zu vermitteln.


Aufbaulehrgang für Betriebssanitäter
Der Kurs Aufbaulehrgang für Betriebssanitäter richtet sich an Personen, die in ihrem Unternehmen als Betriebssanitäter eingesetzt sind oder werden sollen. Voraussetzung ist der abgeschlossene Grundlehrgang für Betriebssanitäter.
 
Die Themen

  • Vorbeugen und Hilfe bei Unfällen mit Gefahrstoffen
  • Physikalische Gifte am Arbeitsplatz
  • Hygiene im Betrieb
  • Umgang mit speziellem Erste-Hilfe-Material

Der Kurs festigt die Kenntnisse Lebensrettender Sofortmaßnahmen bei Notfällen im Betrieb auf der Grundlage der bisherigen Ausbildung.

Fortbildung für Betriebssanitäter
Der Kurs Fortbildung für Betriebssanitäter richtet sich an Personen, die in ihrem Unternehmen als Betriebssanitäter eingesetzt sind oder werden sollen. Voraussetzung ist sowohl der abgeschlossene Grundlehrgang für Betriebssanitäter (Teil I und II) als auch der abgeschlossene Aufbaulehrgang.

Die Themen

  • Grundkenntnisse im Bereich des Betriebssanitätsdienst
  • Grundlegende Verhaltensweisen bei Notfällen
  • Vorgehen bei Störungen der Vitalfunktionen (Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Kreislaufstillstand)
  • Herzlungenwiederbelebung (Ein- und Zwei-Helfer-Methode)
  • Training verschiedenster komplexer Notfallsituationen 

Die Fortbildung dient der Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse aus den Grund- und Aufbaulehrgängen für Betriebssanitäter.

Gerne sind wir beratend für Sie da, nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.


Rettungsdienst
Rettungshelfer
Rettungshelfer sind Personen, die an einer über die Fachdienstausbildung für den Sanitätsdienst hinausgehende rettungsdienstliche Ausbildung teilgenommen haben. Rettungshelfer werden im allgmeinen als Fahrer des Krankenkraftwagens eingesetzt. Sie wirken entsprechend ihrer Qualifikationen und den länderspezifischen Regelungen im Krankentransport und in der Notfallrettung mit. Obwohl der Einsatzschwerpunkt von Rettungshelfern im Krankentransport liegt, können Rettungshelfer dem höherqualifiziertem Personal auch bei Notfällen assistieren.

Die Ausbildung zum Rettungshelfer besteht aus:


    1.     Lehrgang
    2.     Klinikpraktikum
    3.     Rettungswachenpraktikum

Als Voraussetzung zur Teilnahme am Lehrgang (160 Stunden) müssen die körperliche und geistige Eignung, ein Mindestalter von 18 Jahren sowie der Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung nachgewiesen werden. Am Ende des Lehrgangs erfolgt eine theoretische und praktische Prüfung.

Das Klinikpraktikum (80 Stunden) dient zur Erlangung und Vertiefung der praktischen Fähigkeiten die zur Ausübung als Rettungshelfer erforderlich sind. Es wird in Vollzeitform innerhalb von zwei Wochen durchgeführt.

Das Rettungswachenpraktikum (80 Stunden) dient zur Erlangung der organisatorischen - und zur Sicherung der theoretischen und praktischen Kenntnisse. Es muss innerhalb eines Jahres durchgeführt werden.

Der Einsatz des Praktikanten soll sowohl im Krankentransport als auch in der Notfallrettung erfolgen.
Die Gesamtausbildung muss innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen sein.

Aktuelle Angebote finden Sie unter www.drk-ls.de

Rettungssanitäter
Rettungssanitäter sind Personen, die nach den Grundsätzen zur Ausbildung des Personals im Rettungsdienst (gemäß Bund – Länder - Ausschuss Rettungswesen vom 20.09.1977) ausgebildet sind und im Rettungsdienst einge­setzt werden. Rettungssanitäter werden im allgemeinen als Beifahrer des Krankenwagens und als Fahrer des Rettungswagens eingesetzt. Sie wirken entsprechend ihrer Qualifikationen und den länderspezifischen Regelungen in der Notfallrettung und im Krankentransport mit. Obwohl der Einsatzschwerpunkt von Rettungssanitätern im Krankentransport liegt, können Rettungssanitäter dem höherqualifiziertem Personal auch bei Notfällen assistieren.

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter besteht aus folgenden vier Teilen:
    1. Lehrgang
    2. Klinikpraktikum
    3. Rettungswachenpraktikum
    4. Abschlusslehrgang mit Prüfung

Der Lehrgang dient zur Erlangung der fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnisse, die der Rettungssanitäter zur Ausübung seiner Tätigkeit benötigt und umfasst 160 Stunden. Als Voraussetzung zur Teilnahme müssen die körperliche und geistige Eignung, ein Mindestalter von 18 Jahren sowie der Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung nachgewiesen werden. Ein Polizeiliches Führungszeugnis kann verlangt werden. Am Ende des Lehrgangs erfolgt eine theoretische und praktische Prüfung.

Das Klinikpraktikum (160 Stunden) dient zur Erlangung und Vertiefung der praktischen Fähigkeiten die zur Ausübung als Rettungssanitäter erforderlich sind. Es wird in Vollzeitform innerhalb von 4 Wochen durchgeführt.

Das Rettungswachenpraktikum (160 Stunden) dient zur Erlangung der organisatorischen - und zur Sicherung der theoretischen und praktischen Kenntnisse. Es muss innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr durchgeführt werden. Der Einsatz im Rettungswachenpraktikum erfolgt als Praktikanten im Krankentransport und als auch in der Notfallrettung.
Der Abschlusslehrgang dient zur Wiederholung, Festigung und Prüfung der fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnisse, die der Rettungssanitäter zur Ausübung seiner Tätigkeit benötigt. Er umfasst mindestens 40 Stunden. Die Prüfung zum Rettungssanitäter findet entsprechend den Ausführungen der Bund-Länder-Kommission, bzw. den Prüfungsordnungen der Landesverbände statt.

Die Gesamtausbildung muss innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein.

Aktuelle Angebote finden Sie unter www.drk-ls.de

Notfallsanitäter
Der Notfallsanitäter/ die Notfallsanitäterin versorgt eigenverantwortlich lebensbedrohlich Verletzte oder erkrankte Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes. Er übernimmt in dieser Zeit auch invasive Maßnahmen wie das legen von venösen Zugängen und das Verabreichen von Medikamenten. Nach Eintreffen des Notarztes wird er als Assistent des Arztes tätig.
Die Ausbildung zum Notfallsanitäter/ zur Notfallsanitäterin geschieht alternierend, d.h. die theoretische und praktische Ausbildung an der Schule wechseln sich mit praktischen Anteilen auf einer Lehrrettungswache oder in der Klinik.

Voraussetzungen:

  • Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes
  • Mittlerer Bildungsabschluss oder gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung oder Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer

Verdienst:

  • Ausbildungsvergütung zwischen 800,- € und 1.100,- € pro Monat
  • Kostenloses Bereitstellen von Ausbildungsmitteln einschließlich Fachbücher und für die Ausbildung notwendigen Instrumente
  • Ggf. Übernachtungs- und Verpflegungskosten für die schulischen Anteile an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule

Ausbildungsinhalte:

  • Das Tätigkeitsfeld Rettungsdienst erkunden und berufliches Selbstverständnis entwickeln
  • Lebensbedrohliche Zustände erkennen und bewerten sowie einfache lebensrettende Maßnahmen durchführen
  • Die Einsatzbereitschaft unterschiedlicher Rettungsmittel herstellen und erhalten
  • Einen Krankentransport durchführen
  • Bei Notfalleinsätzen assistieren und erweiterte notfallmedizinische Maßnahmen durchführen
  • Patienten, Angehörige, Kollegen und Dritte unterstützen und beraten
  • Einen Notfalleinsatz selbstständig planen, durchführen und bewerten
  • Spezielle Einsatzsituationen selbständig planen, durchführen und bewerten
  • In komplexen fachdienstübergreifenden Einsatzlagen selbständig arbeiten
  • Im beruflichen Umfeld agieren und sich entwickeln

Einsatzgebiete:
Notfallsanitäter/ Notfallsanitäterinnen arbeiten in der Notfallrettung überall im Land. Hinzu kommen Beschäftigungen in der Luft- und Wasserrettung aber auch als Notfallsanitäter bei der Bundeswehr in Frage. Viele größere Betriebe beschäftigen Notfallsanitäter als Betriebssanitäter.

Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter soll entsprechend dem allgemeinen anerkannten Stand rettungsdienstlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung und teamorientierten Mitwirkung insbesondere bei der notfallmedizinischen Versorgung und dem Transport von Patienten und Patientinnen vermitteln. Dabei sind die unterschiedlichen situativen Einsatzbedingungen zu berücksichtigen. Die Ausbildung soll den Notfallsanitäter/ die Notfallsanitäterin außerdem in die Lage versetzen, die Lebenssituation und die jeweilige Lebensphase der Erkrankten und Verletzten und sonstigen Beteiligten sowie deren Selbstständigkeit und Selbstbestimmung in ihr Handeln mit einzubeziehen. Die Arbeit als Notfallsanitäter/in erfordert ein hohes Maß an Selbstständigkeit und die Fähigkeit in kritischen Situationen schnell und zielgerichtet Entscheidungen zum Wohle des Patienten/ der Patientin zu treffen. In komplexen Einsatzsituationen arbeiten der Notfallsanitäter/ die Notfallsanitäterin mit anderen Fachdiensten wie Polizei, Feuerwehr und technischem Hilfswerk im Team eng zusammen.

Die Tätigkeit im Rettungsdienst ist mit unmittelbarem und direktem Körperkontakt verbunden. Sie beinhaltet den Umgang mit Körperausscheidungen und den Anblick von schwerstverletzten Patienten. Sowohl bei Geburten außerhalb der Klinik als auch bei der Betreuung von sterbenden Patienten/ Patientinnen ist der Notfallsanitäter/ die Notfallsanitäterin  als Helfer vor Ort. Die abwechslungsreiche Tätigkeit erfordert große physische und psychische Belastbarkeit bringt aber auch ein hohes Maß an Zufriedenheit und Selbstbestätigung mit sich.

Rund um die Uhr an 365 Tagen sind Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Einsatz, um Menschen in Not zu helfen. Schichtarbeit und nicht vorhersehbare Arbeitsaufgaben gehören zum Alltag im Rettungsdienst. Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter arbeiten typischerweise in wechselnden Diensten (Schichten) also auch in der Nacht und an Wochenenden. Das bringt jedoch nicht nur Nachteile mit sich, sondern bedeutet auch ab und zu mal frei unter der Woche, ausschlafen vor dem Spätdienst aber auch Zulagen für Nachschicht und das Arbeiten am Wochenende.

Der DRK Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. bildet Notfallsanitäter aus. Offene Stellen finden Sie unter „Stellenangebote“ oder senden Sie uns Ihre Anfrage.



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